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Hinweise zur Neugestaltung

Wie sollen das neue Theaterviertel und der Bahnhof verknüpft werden?

von Moderation am 18.07.2011 | 09:51 | Kommentare: 5 |

Liebe Teilnehmende,
am Wochenende wurde viel über den Baustil des neuen Bahnhofs diskutiert und der Wunsch nach einem charakteristischen Bau mit historischer Formensprache geäußert. Hier können Sie die Beiträge nachlesen:  Link

Eine weitere Frage besteht darin, wie das neue Theaterviertel mit dem Bahnhof verknüpft werden sollte?
Es könnte einerseits über einen neuen größeren nördlichen Bahnhofsplatz mit dem Bahnhof verbunden werden oder das neue Stadtviertel könnte mit einer klaren gebauten Raumkante entlang der Olgastraße zum Bahnhofsplatz abgrenzt werden.

Wie sollte die Verbindung Ihrer Meinung nach aussehen? Was sollte hier berücksichtigt werden?

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)

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  Kommentare
Erik am 20.07.2011 18:49:06

Hallo,

Eine spezielle Anbindung halte ich nicht für notwendig.

Ein Mischviertel wäre wohl das Beste. Für Büros ist in Ulm kein derart hoher Bedarf zu erwarten, ein reines Wohnviertel wäre der Innenstadtlage nicht angemessen. Daher kann ein wenig Gastronomie/Kultur dort auch nicht schaden. Kultur geht erfahrungsgemäß nur in Altbeständen, wie dem Postbahnhof. Vom demher kein schlechter Ansatz.

Mit Verlaub: der Bf in Linz/OÖ sollte nicht als Vorbild für Ulm dienen, da er und sein städtbauliches Umfeld alle unwirtlichen Eigenschaften widerspiegelt, die der gemeine Bürger nicht haben will.

Jescheck am 20.07.2011 17:28:40

Die Verknüpfung Bahnhof Theaterviertel sehe ich entspannt, es kann eine Platz- oder Straßenverbindung sein. Das Viertel selbst könnte durch den ehemaligen Postbahnhof sein städtebauliches Alleinstellungsmerkmal erhalten. Von diesem Gebäude könnte ein Impuls für ein tolles Kreativquartier ausgehen.Wohnen und Arbeiten sollte gemischt sein. Kein totes Büroviertel!

Jescheck am 20.07.2011 17:22:21

Rekonstruktion oder Fake halte ich nicht für gute Wege. Das ist Ausnahmebauten, etwa der Dresdner Frauenkirche, vorbehalten. Es gibt so tolle neue Bahnhöfe (Linz, Innsbruck), daran sollte wir Ulmer uns orientieren. Für einen Calatrava wie in Liege/Lüttich wird"s nicht reichen.

citybahnhof am 20.07.2011 10:57:11

Ich meine, dass unabhängig von der späteren genauen Nutzungsverteilung im Theaterviertel die Funktions-, Sicht- und Hauptwegebeziehungen am Bahnhofplatz so sein sollten, dass dem Ankommenden signalisiert wird, wo in Ulm die Musik spielt, nämlich in der Innenstadt. Eine Platzgestaltung am Bahnhof sollte daher keine Konkurrenz zur Fußgängerzone eröffnen. Insofern sind aus heutiger Sicht die Lösungen, die eine klare Raumkante, wie z. B. bei AP Plan, aufbauen vermutlich zielführender.

Was die Nutzung des Theaterviertels angeht, sollte man die Chance wahrnehmen, ein belebtes und dichtes Innenstadtviertel mit einem hohen Anteil an Wohnen, schönen Freiräumen, aber auch vielen Arbeitsplätzen zu errichten. Einen Handelsschwerpunkt sehe ich hier allerdings nicht - keine Konkurrenz zur Fußgängerzone.

TRG am 19.07.2011 12:57:23

Entscheidend ist m.E. die Nutzung. Soll das Viertel ein abgeschlossenes ruhiges Viertel werden oder eine belebte Innenstadtzone?

Im ersteren Fall wäre eine gewisse Abschottung durch die Gebäude zum Bahnhofsplatz hin erwünscht, die dortigen Gebäude wären auf Publikumsverkehr ausgerichtet, während dahinter "Ruhe" herrscht.

Im anderen Fall wäre eine möglichst offene Beziehung zum Platz hin anzustreben.

Ob es in Ulm allerdings noch Bedarf für weitere belebte Innenstadtviertel gibt, ist allerdings auch fraglich.

Um ein totes Bürviertel zu vermeiden, wäre m.E. eine Mischnutzung mit Büros, innenstadtnahem Wohnen und Gastronomie anzustreben.

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