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Bahnhofsverbindungen / —übergänge

Kurzbeschreibung
In dem Wiki werden die Diskussionen der Teilnehmenden rund um die neuen Ost-West-Verbindungen, mögliche Übergänge oder Unterführungen zusammengefasst.
Beschreibung
Sollte die Querung über- oder unterirdisch erfolgen — Pro und Contra (es geht hier allein um die Querung der Eisenbahngleise, nicht um eine mögliche Unterführung im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße):

- Pro Unterführung

Es wird jedoch angemerkt, dass eine Unterführung hell und sicher gestaltet werden müsse, um Gefühle der Unsicherheit zu vermeiden.

Einige sind nicht grundsätzlich gegen Unterführungen und würden eine breite helle und angenehm gestaltete Unterführung im Bereich der Gleise bevorzugen, da der zu überwindende Höhenunterschied zwischen Ebene 0 und der Unterführung geringer (ca. 3..4 m) sei als bei einer Lösung über den Gleisen (ca. 6..7 m). Heute muss man von der Bahnhofshalle zur Unterführung 25 Treppenstufen überwinden, hinauf auf den neuen Fußgängersteg sind es hingegen 46.

Im Bereich des Bahnhofs sei mit einer Belebung zu rechnen, die Unterführung dürfe aber nicht so eng gestaltet werden wie der Zugang zu Gleis 7/8.

Auf dem Bahnhofsvorplatz und zur Schillerstraße sollte die Unterführung in einer flachen Rampe auslaufen, so dass der Ebenenwechsel "sanft" ausfällt.

Aufzüge und Rolltreppen im Bahnhof sollten selbstverständlich sein.

Manche wünschen sich dagegen nachhaltige Lösungen, etwa den Ersatz von Aufzügen durch Rampen, welche nicht regelmäßig für eine Wartung abgeschaltet werden müssen und nicht ausfallen können. Solche Rampen sind jetzt schon vorhanden und werden ständig genutzt. Sie verbinden die Bahnsteige der Gleise 1, 2/3 und 4/5a/5b/6.

Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und für ein beschleunigtes Umsteigen wurde ein zweiter Fußgängertunnel vorgeschlagen. Dieser zweite Tunnel existiert bereits (für die oben erwähnten Rampen). Warum dieser Tunnel laut den Architektenentwürfen entfallen soll, blieb unklar.

Die Unterführungen sollten großzügig gestaltet werden und durch Verwendung entsprechender Materialien bestmöglich Licht durchflutet sein. Es gäbe genug Beispiele, wie etwa den Hbf Hannover, wo die Gleisunterführung groß, freundlich und hell seien.

Die derzeitige Situation könne laut eines Nutzers auf der Ebene 0 wesentlich verbessert werden und spräche gegen einen teuren, vierspurigen Autotunnel mit riesigen Rampen. Der Entwurf von Ferdinand Heide entspräche den Vorstellungen, die neue Bahnhofshalle (Ebene-1) mit der helleren Unterführung sowie der Unterführung anzuschließen.

- Contra Unterführung

Ein Teilnehmer plädiert für einen vollständigen Verzicht auf Unterführungen, da diese in der Regel dunkel und schmutzig, am Abend und in der Nacht nicht ungefährlich seien. Aus diesem Grund sei bereits die Unterführung am Willy-Brand-Platz geschlossen worden.

Ein Fußgängertunnel sei Geldverschwendung und nicht das was die Leute wollten.

Für eine Nutzerin sind Tunnel gerade für Frauen beängstigend und eine Unterführung aus diesem Grunde nicht sympathisch.

Somit appellieren einige dafür, die Gleisquerung lieber als Überführung auf Ebene 1 stattfinden zu lassen — ggf. als breiter gläserner Steg (evtl. mit Glasboden), der einmal an die Aussichtsterrasse angebunden ist und zum andern breit genug, damit interessierte kleine (und große) Kindern den Bahnbetrieb beobachten können ohne den Verkehrstrom der Reisenden zu behindern.

Auch aus psychologischer Sicht sei ein Steg auf Ebene 1 sympathischer als eine Unterführung - und weil diese Lösung einfach mehr Planungsmöglichkeiten böte.



Unterführung für Autos:

(Dieser Abschnitt überschneidet sich thematisch mit dem Eintrag "Neue Verkehrsregelungen. Besser hier entfallen lassen.)

Einige Nutzer schlagen vor, die Unterführung nicht für die Fußgänger, sondern für die Autos zu verwenden. Diese könne ganz langsam schon vor dem Bahnhof beginnen und wäre als Ebenenwechsel fast nicht zu bemerken.

Der Individualverkehr zwischen Hauptpost und Deutschhausparkplatz und Teile des ÖPNVs sollte Ihrer Meinung nach unter die Erde. Der Eingang zur Bahnhofstraße könne so von allen Fußgängern, Reisenden, Stadtbummlern bequem und ohne Stress vom Hauptbahnhof aus ebenerdig erreicht werden. Es entstünden Stadträume für die Menschen, in denen sie sich wohlfühlen können.

Darüber hinaus wird kontrovers diskutiert, ob ein einspuriger Autotunnel für 30.000 Fahrzeugen/Tag die Alternative zur vierspurigen Straße an der Oberfläche sein könnte. So wird angeführt, dass der Tunnel aufgrund der Rettungszufahrt vierspurig ausfallen müsse.

Die andere Seite sagt, dass auch je eine Spur den Sicherheitsanforderungen genüge. Es sei jedoch eine Machbarkeitsstudie für den Tunnel nötig. Zudem seien die Spitzenwerte der 30.000 passierenden Fahrzeuge ausschlaggebend. Da gerade in der Spitzenstunde Abbieger aus der Olgastraße eine Fahrspur belegen, sei eine Art Einspurigkeit heute schon gegeben. Zukünftig könne der Verkehr durch eine Abfahrt in die Tiefgarage auf zwei Spuren reduziert werden.



Zugänge zu den Bahnsteigen:

Es wird vorgeschlagen, an jedem Bahnsteig wie im Bahnhof Fulda jeweils eine Treppe und eine lange Rampe einzurichten. Diese wären weniger teuer und wartungsintensiv als Aufzüge.

Vorgeschlagen wurde auch, am neuen Fußgängersteg Treppen anzubringen, dass man von auch von dort aus die Bahnsteige erreichen kann. Damit könnte schon heute die Fußwegverbindung zwischen Schillerstraße und Bahnsteig um mehrere hundert Meter verkürzt werden. Beispiel Wiesloch-Walldorf:
http://www.openstree tmap.org/?lat=49.291208&lon=8.664711&zoo m=18&layers=M

Gestaltung der Verbindungen und Übergänge:

Für viele Teilnehmende ist die Barrierefreiheit sehr wichtig, zum Beispiel für Rollstuhlfahrer. Sie wünschen sich einen komplett barrierefreien Bahnhof, so dass man mit dem Rollstuhl nicht mehr durch die steile Unterführung muss, um ans richtige Gleis zu kommen.

Fußgängertunnel jedoch würden erst durch Aufzüge barrierefrei, wenn diese auch funktionieren. Regelmäßig mehrmals im Jahr müsse ein Aufzug gewartet werden und fällt damit aus. Nicht selten sei er auch einfach kaputt. Das sieht ein Gehbehinderter oder eine Mensch mit Kinderwagen aber erst dann, wenn er wirklich am Aufzug ankommt.


Neue Ost-West-Verbindungen:

- Für Radler

Es wird die Idee eines Planergruppenentwurfs honoriert, der einen Fahrradübergang mittels eines Radstegs zwischen Post und Bahnhof mit dem Rad direkt über die Gleise zum Dichterviertel vorsieht. Dieser mache das gesamte Gewerbegebiet Blaubeurerstraße(Ikea, Media Markt usw.) sowie die Blaupark Anlagen besser erreichbar.

Ein anderer Vorschlag verlängert die Zeitblomstraße bis zu den Schienen, führt eine Brücke über die Schienen und ergänzt den Weg so, das man an den Radweg an der Blau gelangt. Dies ergäbe eine schöne Strecke, an der Radler aus Söflingen, vom Eselsberg und aus Blaustein relativ autofrei in die Innenstadt gelangen können.

- Grüne Ost-West-Achse

Die in mehreren Entwürfen vorgesehene grüne Achse vom alten Friedhof über den Karlsplatz/Zeitblomstraße bis zum Dichterviertel wird als sehr positiv angesehen, da hiermit ein weiterer Rad-/Wanderweg um die City bis zur Friedrichsau und nach Neu-Ulm eröffnet werden könne.

- Verbindung von Ost- und Weststadt

Eine vierspurige Verbindung zwischen Ost- und Weststadt fehle nach Ansicht eines Nutzers. Durch die Verschiebung des Verkehrs auf die zukünftig einspurige Olga- und Karlstraße stelle sich die Frage, wie der Verkehrsfluss gestaltet werden könne Daher würde er die Olgastr./Friedrich-Ebert-Str. zwischen Theater und Höhe Deutschhaus. 4-spurig unterirdisch verlegen.

Der Bahnhofsvorplatz zwischen Post und C&A solle als Fußgängerzone (Frei für Bus und Straßenbahn) gestaltet werden. Die Anfahrt zum Parkhaus Theater/Post und weiter zum Bahnhof solle nur 1-spurig oberidisch (als Sackgasse) führen. Zudem könne der Unfallschwerpunkt Blaubeurer Tor durch eine Untertunnelung umgestaltet werden.


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