⇐ Zurück

Bürgervorschlag

Friedrich-Ebert-Straße absenken, Fussgänger, Bus und Bahn auf Ebene 0.

von TRG | am 05.07.2011 | 14:16

Ich möchte vorschlagen, die Friedrich-Ebert-Straße zwischen Hauptpost und Deutschhausparkplatz auf Ebene -1 abzusenken, zu überdeckeln und den Bahnhofsplatz als offene Fläche für Fussgänger, Radfahrer, Bus und Bahn zu gestalten.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Der Bahnhofsvorplatz wird deutlich aufgewertet.
- Die viel zu schmale Haltestelle für Bus und Straßenbahn bekommt mehr Platz und die Aufenthaltsqualität steigt enorm.
- Lebensgefährliche Überquerungen der Fahrbahn bei "rot" um den Bus noch zu bekommen fallen weg.
- Die Fussgänger benötigen keine ungeliebte Unterführung in diesem Bereich
- Eine breite Fussgängerführung unter dem Bahnhof (auch Bahnsteigzugang) bis zur Schillerstraße auf Ebene -1 kann mit einer langezogenen Rampe in den Bahnhofsvorplatz münden. So wechselt man die Ebenen "sanft" und barrierefrei ohne Stufen oder Rolltreppen.
- Auch zum neuen Steg ist es nur eine Ebene Höhenunterschied.
- Vergleichsweise einfach machbar: Es gibt keine wichtigen Abzweigungen und Kreuzungen der F.-Ebert-Str. in dem Abschnitt, die Tiefgarage kann unterirdisch angefahren werden, die Anlieferung zur Bahnhofstraße/Hirschstraße kann oberirdisch erfolgen.
- Die gleichwertige Anbindung aller Innenstadtquartiere wird einfacher und übersichtlicher (Konkurrenz Sedelhof/Bahnhofstr.)



Um den Beitrag zu kommentieren, müssen Sie sich kurz anmelden

  Kommentare
deko Linie_2 am 29.07.2011 9:01:12

Ich verstehe nicht, wie man in dieser Frage so ausschließlich schwarz-weiß argumentieren muß wie es in anderne Beiträgen zu diesem Thema der Fall ist.

Die Anzahl der abgegebenen Stimmen zeigt zwar, daß der Wunsch da ist, den Bahnhofsvorplatz vom Autoverkehr zu entlasten und die derzeit miserable Bahnhofsunterführunge abzulösen.
Aber warum soll das nur mit einem Autotunnel möglich sein?
In der Neuen Straße hat man das doch auch ohne glänzend gelöst!

Wie das Umfeld des Bahnhofs mit Tunnel aussehen würde zeigt z.B. der Luisenplatz in Darmstadt. Die hässlichen Löcher für die Tunnelein-/ausfahrten Rheinstraße/Cityring verschandeln das Stadtbild. Der an sich schöne Stadtmittelpunkt vermittelt durch seine intensive Nutzung als ÖPNV-Umsteigepunkt den Eindruck, das Beste an Darmstadt ist die Möglichkeit, möglichst schnell wieder weg zu kommen aus diesem Ort.

Ich möchte nicht, daß Ulm-Besucher, die eben erst mit dem Zug angekommen sind, diesen Eindruck auch bei uns bekommen.

Statt dessen biete sich durch eine 2-Wege-Lösung eine wesentlich bessere Alternative.

Reisende, die auf den Nahverkehr umsteigen, können das ebenerdig und unbeeiträchtigt vom Autoverkehr auf dem neu gestalteten Bahnhofsplatz.
Dazu wird die Haltestelle näher vor das Empfangsgebäude verlegt. Die F-E-Straße führt dann mit beiden Spuren direkt neben dem (leider nicht zur Disposition stehenden) Betonklotz vorbei, der die Innenstadt weiterhin vom Bahnhof abriegeln wird.
Durch die dann jeweils einspurige Verkehrsführung bekommt die Haltestelle mehr Raum. Eine gefährliche Überquerung der Straße ist nicht mehr notwendig und damit die Diskussion um Rotphasen und Überwege obsolet.

Die Mehrheit der Fußgänger erreichen die Innenstadt von der Haltestelle am Bahnhofsvorplatz, aus dem Tunnel zur Schillerstraße und vom Bahnhof selbst durch eine weitgehend offen gestaltete Passage auf Ebene -1.

Daß so eine Passage mit ihren breiten und sanft ansteigenden Zugängen, den zusätzlichen Lichtkuppeln und in ihrer offenen Gestaltung an Helligkeit und Luftigkeit nichts mehr gemeinsam haben muß mit der jetzigen Unterführung oder z.B. der Klett-Passage zeigen u.a. die Vorschläge von Gössler Kinz Kreinbaum (  Link ) und AP Plan.

Hier merkt ein Passant kaum, daß er sich unterhalb des umgebenden Niveaus bewegt.

Ein Autotunnel jedoch würden doch nur wieder ein Stadtbild aus den 60er und 70er Jahren verfestigen.

deko TRG am 22.07.2011 13:10:43

Was mich in dem Zusammenhang auch interessieren würde: Wie kann man den Radverkehr in der Friedrich-Ebert-Str. einerseits attraktiv gestalten, andererseits die heute bestehenden Konflikte mit den Fussgängern verringern.

Ich fahr zwar hin und wieder Rad, aber vielleicht können regelmässigere Radfahrer mal ein Statement abgeben, ob auch ein Tunnel oder eine Hängebrücke für schnellen und konfliktfreien Rad-Durchgangsverkehr akzeptiert würde oder ob man lieber etwas langsamer, aber dafür obenrum fahren möchte?

deko Mark am 12.07.2011 19:49:48

Die Absenkung könnte sogar etwas länger erfolgen: Da das Deutschhaus jetzt schon eine UG hat, ist diese Anbindung auch tiefergelegt möglich, ebenso wäre evtl. das Ende des Tunnels in Höhe Abzweigung zum Tehater denkbar.

FORENLISTE (Beiträge)
Hauptforum Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 259 Livediskussion mit Volker Jescheck Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 36 Bürgervorschläge Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 87
Hinweise zur Neugestaltung: 266
Feedback & Hilfe: 26
Hähnig / Gemmeke Arch.: 3
FREUNDE EINLADEN
Freunde einladen!