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Bürgervorschlag

Strassenbahn nach N-Ulm

von U.Auer | am 25.07.2011 | 19:55

Da aus Kostengründen die Anbindung von Neu-Ulm ans entstehende Strassenbahnnetz wohl nicht kommt (zumindest nicht in absehbarer Zeit) möchte ich eine alternative Streckenführung vorschlagen, die allerdings beizeiten bei der Planung des Bahnhofs und seines Umfeldes berücksichtig werden muss.

Ich frage mich, ob es nicht möglich ist, am Ulmer Hauptbahnhof einen Abzweig in die Strassenbahngleise einzubauen, der es den Bahnen ermöglicht, auf Bundesbahngleise zu wechseln, auf der bestehenden Brücke die Donau zu queren, und diese auf Neu-Ulmer Seite dann wieder zu verlassen, um auf eigenen Gleisen Richtung Mehrzweckhalle und Ludwigsfeld weiterzufahren. Dafür gibt"s sicherlich technisch und rechtlich einiges zu klären, allerdings gibt es schon Städte, wo innerorts die Strassenbahnen auf eigenen und ausserorts auf Bundesbahnschienen fahren. Warum sollte das nicht auch hier möglich sein?



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  Kommentare
deko Martin Brenner am 28.07.2011 9:39:18

Da muß ich leider Linie_2 zustimmen. Ich kenne die Situation in Karlsruhe, und das war laut dem unten verlinkten Forenthread auch das diskutierte Vorbild für Ulm (mit Umspurung auf Normalspur), wurde aber anscheinend schon von der SWU abgelehnt. Diese Variante hätte auch den Nachteil, die Innenstadt von Neu-Ulm nicht abzudecken und würde sicher dadurch den Bewertungsindex senken.

Zwar wurde die untersuchte Streckenführung nach Ludwigsfeld negativ (bzw. <1) bewertet, aber eine angedachte Alternative, in der standardisierten Bewertung noch nicht berücksichtigte Streckenführung durchs Vorfeld schien aussichtsreich. Eine gute Übersicht über die Entwicklung, auch mit Links zu Gemeinderatsbeschlüssen, gibt

 Link

deko Linie_2 am 26.07.2011 7:54:53

Im Prinzip ist das eine gute Idee, sinnvoll umsetzbar ist sie aber sicher nicht.
Erstens hat die Ulmer Straßenbahn eine andere Spurweite (1000 mm) als die "große" Bahn (1465mm). Es müßte also ein Zweipurgleis gebaut werden und das ist nicht nur technisch aufwändig sondern rechtlich problematisch.

Zweitens sind die beiden Strecken, die jetzt über die Eisenbahnbrücke führen, schon so ausgelastet, daß sie den doch recht engen Taktverkehr der Straßenbahn kaum verkraften würden. Es besteht die große Gefahr, daß es regelmäßig zu Verspätungen bei der Straßenbahn kommt weil am Nadelöhr Bahnbrücke der Zugverkehr Vorrang hat.

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