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INFOTHEK

Hinweise ÖPNV

Kurzbeschreibung
In dem Wiki zum Öffentlichen Personennahverkehr befinden sich die gebündelten Anregungen der Teilnehmenden zur neuen Haltestelle am Hauptbahnhof, dem Busbahnhof sowie den Fahrradplätzen.
Beschreibung
Gestaltung ÖPNV-Haltestelle Hauptbahnhof:

Die Anordnung der Bus/Strab-Haltestelle sollte ein selbstverständlicher Teil des Platzes werden, hätte gute Fußwegbeziehungen zu allen wichtigen Bereichen (Bahnhof, Bahnhof/Hirschstr. Sedelhof). Möglicherweise könne die Haltestelle geringfügig verschoben werden, aber nicht an den Rand gedrängt werden.

Für möglich gehalten wird auch eine Gestaltung eines Platzes um die Haltestelle herum wie z.B. in Straßbourg. Dafür sinnvoll wäre eine Reduzierung der Fahrspuren auf je eine.

Vorgeschlagen wird zudem ein Verschwenk der Straßenbahngleise direkt zum Bahnhof.

Nach Auffassung eines Teilnehmers sollte der Fokus auf der Verzahnung der verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel liegen, da durch die neue Straßenbahnlinie Kuhberg-Eselsberg der Umsteigeverkehr an der Haltestelle Hauptbahnhof zunehmen werde. Durch die Tieflegung der F-E-Straße könne die Haltestelle auf 4 Stege erweitert und der Bahnhofplatz beruhigt werden.
Durch eine großzügig gestaltete Rampe von der Haltestelle aus durch die Bahnhofshalle hindurch bis zum Bahnsteigtunnel wäre auch eine schnelle und komfortable Verbindung zu den Zügen möglich.

Im Falle einer Fahrbahnreduzierung der Friedrich-Ebert-Straße könne die Haltestelle direkt vor der Bahnhofshalle liegen. Das würde die Wege zwischen ÖPNV und Eisenbahn verkürzen. Die Haltestelle könne ggf. dann noch breiter und kürzer gemacht und mit drei Straßenbahnspuren gebaut werden. Dann wären auch die Wege beim Umsteigen nicht so lange.

Im Zusammenhang mit der neuen ÖPNV-Haltestelle am Bahnhof kontrovers diskutiert, wie zukünftig mit der Friedrich-Ebert-Straße verfahren werden soll:

So vertreten einige Teilnehmende die Ansicht, dass die Straße anstelle einer Untertunnelung auf zwei Spuren reduziert werden sollte (inkl. Olgastraße bis zum Berliner Platz).

Es wird vorgeschlagen, „nicht nur die F-E-Straße, sondern auch alle Einfallstraßen auf eine Fahrspur je Richtung zurückzubauen, dem ÖPNV absoluten Vorrang an den Kreuzungen einzuräumen und die F-E-Straße im Bereich des Bahnhofsvorplatzes ganz pragmatisch mit zwei 10 Meter breiten Zebrastreifen zu versehen - notfalls kameraüberwacht“.
Die Innenstadt sollte „für den Durchgangsverkehr so unattraktiv und "lästig" wie möglich“ gemacht werden und die Ulmer das ausgebaute Nahverkehsnetz stärker benutzen.

Dem wird kritisch entgegnet, inwiefern „der Autoverkehr in der Friedrich-Ebert-Straße auf ca. die Hälfte gedrosselt werden könne, da der Rückbau keine Drosselung, sondern lediglich eine Verringerung der Grünzeit für die Fußgänger am Bahnhofsplatz bewirke. Zahlen aus dem Verkehrsbericht würden belegen, dass eine Fahrbahnverringerung der Friedrich-Ebert-Straße die Fußgänger eher behindere.

Außerdem müsse „der Verkehr auf etwa die Hälfte reduziert werden“ und „der Stadtrat von seinen bisherigen Vorgaben abrücken und die Zufahrten zur Friedrich-Ebert-Straße baulich einschränken“, d.h. die Kreuzungen Neue Straße / Friedrich-Ebert-Straße und Olgastraße / Neutorstraße entsprechend umbauen. Bei einer "halbe Lösung", bei der nur die Friedrich-Ebert-Straße selbst verschmälert würde, laste „der politische Druck einzig und allein auf der Fußgängerampel“.
Weitere Bauliche Änderungen, z.B. Aufpflasterungen oder die Gestaltung der Friedrich-Ebert-Straße als "verkehrsberuhigter Bereich" wären daher hilfreich.



Neue Straßenbahnlinie Kuhberg - Oberer Eselsberg über die Schillerstraße:

Ein Bürgervorschlag führt aus, weshalb die neue Straßenbahnlinie Kuhberg - Oberer Eselsberg über die Schillerstraße führen solle. Dann bekäme der Westausgang des Citybahnhofs eine eigene Haltestelle und das Dichterviertel würde besser an den Nahverkehr angebunden. Zudem würden sich die umsteigenden Personen von Bahn und ÖPNV besser verteilen und die Geschäfte am westlichen Ende einer Ladenpassage würden zusätzlich an Attraktivität gewinnen.
Weiter resultierten daraus eine Entzerrung des ÖPNV in der Friedrich-Ebert-Straße/Olgastraße sowie die geringeren Baukosten für die Brücke auf den Eselsberg.
Als Variante könne die Fortführung der Straßenbahntrasse unter der Wallstraßenbrücke hindurch, eine Haltestelle bei IKEA und eine Brücke auf Höhe des Lehrer Tal Wegs/Bleicher Haag gestaltet werden.



Busbahnhof:

Kontrovers erörtert wurde der Vorschlag der Verlegung des Busbahnhofs an die Schillerrampe, um einerseits eine Verkehrsberuhigung zu erzielen und andererseits eine kürzere Anbindung an die Ausfallstraßen zu bewirken.


- Pro Verlegung:

Die An- und Abfahrt der regionalen und überregionalen Busse würde dadurch erheblich vereinfacht und entzerrt sowie die engere Friedrich-Ebert-Str. entlasten.

Der Umsteigepunkt Ehinger Tor, der noch näher liegt als die Haltestelle Hauptbahnhof zum jetzigen ZOB, habe ausreichende Kapazitätsreserven, so dass es in den Hauptverkehrszeiten zu weniger Gedränge an den Einstiegen kommt. Allerdings läge der neue Busbahnhof zu weit abseits der bisherigen Publikumswege und weiter weg von der Innenstadt.
Zwecks Erreichbarkeit des Busbahnhofes müsse die Westverbindung zur Schillerstraße als breite Einkaufspassage gestaltet sein und der Westausgang weiter nach Süden verlegt werden.


- Contra Verlegung:

Die Andienung müsste eigentlich von der Neuen Straße aus erfolgen. Die Straße ist verkehrsreich und vierspurig in Richtung Westen.

Die Anfahrt aus südlicher Richtung via B10 sollte dann über die Ehinger Straße (Bushaltestelle für Regionalverkehr) erfolgen und die Neue Straße kreuzen. Die nötige Kapazität wird angezweifelt.

Die Andienung über die Ludwig-Erhardt Brücke/Theater/Olga-/Friedrich-Ebert Straße/Neue Straße (dann längerer Weg, eine von vier Spuren müsste in reine Abbiegespur umgewandelt werden) oder direkt aus Richtung B10/Blaubeurer Tor in die Schillerstraße wiederum stellt die Verkehrsberuhigung und das herauskommen aller Regional- und Reisebusse in Frage.

Es entfiele auch der einzige Knotenpunkt für alle Verkehrsarten (inkl. Nachtbusse) und wer mit dem ICE aus München kommt und nach Dellmensingen oder Dornstadt möchte, hätte einen zusätzlichen Wegabschnitt.

Die Schillerampe würde das innenstädtische Areal belasten und eine potentielle Nachverdichtung verhindern.


- stärkere Verknüpfung mit Regionalverkehr

Nach Ansicht anderer Nutzer/innen sollte die Verzahnung des innerstädtischen stärker mit den regionalen Verkehren so erfolgen, dass die Regionalverkehre nicht mehr in die Innenstadt fahren, sondern die Fahrgäste an geeigneten, stadtrandnahen Umstiegsplätzen an den SWU-Verkehr übergeben. Z.B. müsse die Linie 850 (Ulm-Nersingen-Günzburg) nicht ab/bis Ulm ZOB fahren. Eine Übergabe der Fahrgäste am ZUP Neu-Ulm wäre genauso möglich.

Die 23 (Ulm-Unterweiler-Holzstöcke) könne man in Wiblingen am Pranger oder in der alten Siedlung anbinden und die 59 (Ulm-Langenau) an der Donauhalle. Jedoch müssten Fahrpläne und Kapazitäten der innerstädtischen Verkehre angepasst und synchronisiert werden.


Fahrradstellplätze:

Einige würden die Stellplätze wegen der Sicherheit teilweise unterirdisch anordnen und verweist auf das Beispiel der mietbaren Fahrradgaragen in Friedrichshafen.

Einerseits wird eine Kombination bevorzugt, die ebenerdige Stellplätze fürs schnelle Abstellen und eine zusätzliche, große Fahrradgarage mit gebührenpflichtigen Boxen für Dauernutzer und Pendler vorsieht. Andere wünschen sich die Boxen und normale Stellplätze nur oberirdisch.

Einer Fahrradgarage schütze gegen die Witterung und gegen Vandalismus. Diese Boxen sollten jedoch sehr kostengünstig (mit Zeitkarte kostenlos) und in ausreichender Anzahl (evtl. über die Zeitkarte dauerbuchbar) vorhanden sein.


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